Klimadiskurs NRW

PRESSE
AKTUELLES

8. März 2017

Endlich online: GEBÄUDEALLIANZ NRW FÜR KLIMASCHUTZ

Der Diskurs hat Folgen, daher haben sich im vergangenen Sommer die relevanten Akteure für eine Gebäude- und Wärmewende in NRW zur GEBÄUDEALLIANZ NRW FÜR KLIMASCHUTZ zusammengeschlossen. Alle relevanten News und Dokumente finden Sie nun auf ihrer neuen Homepage unter

www.gebaeudeallianz-nrw.de

 

 

 

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28. November 2016 / Wuppertal

WUPPERTAL ALS ERSTE KOMMUNE MITGLIED BEIM KlimaDiskurs.NRW

 

Der KlimaDiskurs.NRW e.V. wächst! Mit der Stadt Wuppertal ist nun auch die erste Kommune mit dabei. Ebenfalls aus Wuppertal ist zudem das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie beigetreten und ist damit die erste wissenschaftliche Einrichtung beim KlimaDiskurs.NRW.

Gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern aus der Bergischen Stadt, den Wuppertaler Stadtwerken und dem Büro f. Quartiersentwicklung, gab´s dazu eine Pressekonferenz in Wuppertal.

Auch der WDR berichtete, sowie die Wuppertaler Rundschau.

Die Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

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07. Juli 2016 / Düsseldorf

AUFTAKT DER GEBÄUDEALLIANZ NRW FÜR KLIMASCHUTZ

Udo Sieverding (Verbaucherzentrale NRW) und Alexander Rychter (Verband der Wohnungswirtschaft) stellten auf der Pressekonferenz am 7.7.16 die ersten gemeinsame Positionen der neu gegründeten und für NRW einmaligen Gebäudeallianz vor. Den Mitschnitt der Pressekonferenz finden Sie auf unserem Youtube-Kanal. Einige Highlights können Sie auch hier sehen:

 

 

Die Pressemitteilung sowie die gemeinsame Erklärung der Gebäudeallianz NRW für Klimaschutz stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

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01. Juni 2016, Essen/Bonn

Zweite Förderphase genehmigt

Die Förderer unterstützen den KlimaDiskurs.NRW nun bis 2019

Seit 2013 hat NRW ein Klimaschutzgesetz mit festen Zielmarken und mit dem im selben Jahr ins Leben gerufenen KlimaDiskurs.NRW eine offene Plattform, die für die beteiligten Akteure Möglichkeiten gemeinsam erarbeiteter Lösungen auf dem Weg zu den Klimaschutzzielen bietet. Der KlimaDiskurs.NRW konnte seitdem beständig neue Mitglieder aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft gewinnen und ist ein fester Bestandteil der energie- und klimapolitischen Debatte in NRW geworden. Daher haben sich die beiden Förderer, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und die Stiftung Mercator, entschlossen, den KlimaDiskurs.NRW für weitere drei Jahre zu unterstützen. Beiden Förderern möchten wir dafür noch einmal herzlich danken! Die Pressemitteilung beider Stiftungen finden Sie hier:

30. Oktober 2014, Düsseldorf

Zweite KLIMA.WERKSTATT in Düsseldorf

Ein konstruktiver Prozess der Verständigung

Rund 100 Teilnehmer begrüßte Andrea Arcais, Geschäftsführer des KlimaDiskurs.NRW e.V., bei der zweiten KLIMA.WERKSTATT am vergangenen Donnerstag (30. Oktober 2014) im Hotel Nikko in Düsseldorf. Gemeinsam Handeln: Energetische Gebäudesanierung neu denken war der Leitgedanke des Netzwerktreffens. Der KlimaDiskurs.NRW e.V. fungiert als unabhängige Plattform für Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen. Es ist das erklärte Ziel des parteipolitisch unabhängigen Vereins, im Diskurs gemeinsam Antworten auf klima- und energiepolitische Fragen zu geben sowie Kooperationen zu initiieren und zu gestalten.

NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) verwies darauf, dass die von der Bundesregierung vorgegebene Steigerung der energetischen Sanierungsrate von jährlich ein auf zwei Prozent bislang nicht in Sicht sei. Es gebe ein „erhebliches Delta“ zwischen den nationalen Klimaschutzzielen und dem aktuellen Stand. „Deshalb muss das Land nun klimapolitische Akzente setzen, um die Zahl der energetisch sanierten Wohnungen deutlich nach oben zu treiben“, sagte Groschek. In NRW existierten rund 8,5 Millionen Wohneinheiten, von denen etwa sechs Millionen vor 1977 – dem Jahr der ersten Wärmeschutzverordnung – gebaut wurden. Der Sanierungsbedarf sei entsprechend hoch, allerdings seien auch die Gebäudeeigentümer bei dem Thema gefragt. „Dazu müssten die Technologien, die zur energetischen Sanierung genutzt werden, für den Bürger bezahlbar sein“, forderte der Minister und ergänzte: „Den Altbestand zu sanieren, wird die eigentliche Meisterleistung sein.“ NRW wolle eigene klimapolitische Akzente setzen, er sei gesprächsbereit. Ausdrücklich ermunterte er zudem die Anwesenden, aktiv zu sein, Ideen zu formulieren und Forderungen zu stellen.

 

Nach Ansicht von Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW und Vorstandsmitglied des KlimaDiskurs.NRW e.V., geht es in der Diskussion um den Nutzen der energetischen Gebäudesanierung auch um eine Versachlichung des Themas. „Die Wärmedämmung hat ein Imageproblem“, sagte sie. Die Dämmung werde häufig als „schimmelfördernd“ oder als „reine Geldmacherei“ für die beteiligten Unternehmen dargestellt. 

Laut Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes, gibt es in Deutschland 41 Millionen Wohnungen, von denen etwa zwei Millionen leer stehen oder Ferienwohnungen sind. Von den übrigen 39 Millionen Wohnungen werden 23 Millionen vermietet – 9,1 Millionen davon von Kleinvermietern. Das Thema der energetischen Sanierung kreise deshalb stets um die Frage der Finanzierbarkeit. Deshalb sei es unerlässlich, Mieter und Vermieter in dieser Frage mitzunehmen. Bei der Finanzierung der energetischen Sanierung müsse sich der Bund mit einem Drittel der Kosten – zum Beispiel über Darlehen oder steuerliche Erleichterungen – beteiligen, der Rest sei auf Mieter und Vermieter zu verteilen. „Der Staat muss Anreize schaffen, damit die Bereitschaft zur energetischen Sanierung steigt“, sagte Siebenkotten und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die steuerlichen Rahmenbedingungen.    

 

Neben den Vorträgen gab es auch vier Workshops, in denen die Themen Gentrifizierung, Realisierung von und Kooperation zur Sanierung sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz kontrovers diskutiert wurden. „Es geht uns um mehr als um Veranstaltungsmanagement. Wir wollen alle relevanten Akteure zusammenbringen und gemeinsame Aktivitäten initiieren“, fasste Geschäftsführer Andrea Arcais zusammen. Deshalb sei der nächste Schritt, zeitnah alle Beteiligten einzuladen und im Dialog zu prüfen, die bereits auf Bundesebene bestehende Gebäude-Allianz auch im bevölkerungs-reichsten Bundesland zu etablieren. „Wir wollen einzelne Schritte formulieren, wie wir die Sanierungsrate erhöhen können, wie wir vorankommen. Das Ganze ist ein konstruktiver Prozess der Verständigung“, erläuterte Arcais. 

 

Der Bedarf für eine Sanierung der Gebäude sei da, bislang fehle es aber noch an der Akzeptanz unter den Gebäudeeigentümern, sagte der Vorstand des Vereins KlimaDiskurs.NRW, Josef Tumbrinck, am Ende der KLIMA.WERKSTATT. Deshalb sei es nötig, auch an Rhein und Ruhr eine solche Gebäude-Allianz zu gründen – ein Bündnis aus Politik, Initiativen der Wohnungswirtschaft, dem Verbraucherschutz, den Umweltverbänden, den Handwerkskammern, der Bauwirtschaft, den Architekten und der Wissenschaft. Nun gehe es auch darum, das Thema stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und Gebäudeeigentümer davon zu überzeugen, dass energetische Sanierung sinnvoll ist.   

 

 

Der KlimaDiskurs.NRW e.V. wird auch die zweite KLIMA.WERKSTATT ausführlich dokumentieren und in Kürze auf dieser Website zur Verfügung stellen.

21. Januar 2014, Düsseldorf

Klimapolitik von Essen bis Brüssel

EU-Kommissar Günther Oettinger spricht auf Jahreskonferenz

des KlimaDiskurs.NRW e.V.

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat eine Teilnahme an der ersten Jahreskonferenz des KlimaDiskurs.NRW e.V. am 30. Januar 2014 zugesagt. Mit seiner Rede wird er die ganztägige Veranstaltung zum Thema „Effektive Klimapolitik von Essen bis Brüssel“ in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf beschließen. Kurz nach Veröffentlichung der neuen EU-Klimaschutzziele und rund vier Monate vor den Europawahlen wird sein Beitrag mit Spannung erwartet.

Günther Oettinger, Kommissar für Energie bei der Europäischen Kommission, reiht sich damit ein in eine hochrangige Besetzung der Konferenz. So wird NRW-Umweltminister Johannes Remmel das KLIMA.FORUM eröffnen. Mit Dr. Artur Runge-Metzger von der Generaldirektion Klimapolitik wird ein weiterer Vertreter der Europäischen Kommission erwartet. Darüber hinaus diskutieren Dr. Patrick Graichen (Direktor der Agora Energiewende und damit Amtsnachfolger von Rainer Baake), Staatssekretär im NRW-Umweltministerium Peter Knitsch, Simone Raskob (Beigeordnete der Stadt Essen) sowie Rainer Steffens (Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union) über die effektive Klimapolitik zwischen den verschiedenen politischen Ebenen. Input aus der Wirtschaft kommt unter anderem von Dr. Udo Brockmeier (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf AG), über die Einbindung der Zivilgesellschaft spricht u.a. Jürgen Maier (Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung). 

 

In dem KLIMA.FORUM werden die wechselseitigen Einflüsse der Klimapolitik zwischen den verschiedenen politischen Ebenen und Akteuren beleuchtet. Referenten und Teilnehmer begeben sich auf die Suche nach notwendigen Verbesserungen der strukturellen und prozessualen Bedingungen. Unter anderem folgende Fragen sollen diskutiert werden: Wie effektiv ist die derzeitige Aufteilung der Kompetenzen in der Klimapolitik? Welchen Einfluss haben in diesem Zusammenhang der Regierungswechsel in Berlin sowie die bevorstehenden Europawahlen und  Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen? Wie sieht aus Perspektive der Wirtschaft eine gerechte Verteilung der Klimaschutzlasten aus? Welche Rolle spielen die zivilgesellschaftlichen Akteure im Rahmen der Klimapolitik?

 

Das KLIMA.FORUM ist die Jahreskonferenz des KlimaDiskurs.NRW e.V. In dem Netzwerktreffen werden große Trends und Entwicklungen des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus diskutiert. Das KLIMA.FORUM mit dem Titel „Ohne Grenzen: Effektive Klimapolitik von Essen bis Brüssel“ findet am 30. Januar 2014 von 09.30 Uhr bis ca. 17.45 Uhr in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf AG (Höherweg 100, 40233 Düsseldorf) statt. Anmeldungen werden noch bis zum 24. Januar 2014 entgegengenommen. 

25. November 2013, Düsseldorf

Braunkohle - Brücke oder Hindernis der Energiewende?

KlimaDiskurs.NRW bringt zentrale Akteure in kontroverser Debatte zusammen

Mehr als 100 Teilnehmer lockte die Braunkohle zum zweiten KLIMA.SALON des KlimaDiskurs.NRW e.V. am gestrigen Abend in die Villa Horion Düsseldorf. Unter dem Titel „Braunkohle in Zeiten der Energiewende – Brücke oder Hindernis?“ diskutierten Experten aller zentralen Akteursgruppen zur Zukunft des fossilen Brennstoffs. Auch das Publikum beteiligte sich intensiv an der kontroversen Debatte.    

„In Deutschland besteht weitgehend der Konsens, dass die Energiepolitik vor allem drei Ziele verfolgen sollte. Dies sind Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Daher wird Braunkohle auch weiterhin eine große Rolle in NRW spielen.“ Mit diesem klaren Votum für Braunkohle als Brückentechnologie eröffnete Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky aus dem NRW-Wirtschaftsministerium den Diskurs. Dem schloss sich Dr. Hans-Wilhelm Schiffer von der RWE AG an und stellte heraus: „Braunkohle ist fester Bestandteil der Zukunftsplanung von RWE. Braunkohle und erneuerbare Energien sind nicht nur zu 100 Prozent heimische Energien. Sie sind auch echte Partner. Sonne und Wind sind volatil. Die verlässliche Braunkohle steht jederzeit flexibel zur Verfügung. Wir brauchen die Braunkohle im Energiemix, denn nur Vielfalt schafft Stabilität. Außerdem verbleibt die Wertschöpfung nahezu vollständig im Land und sichert so Zehntausende Arbeitsplätze.“


Dirk Jansen vom BUND NRW kritisierte die Haltung seiner Vorredner scharf: „Die Braunkohle ist nicht nur der 'Klimakiller Nr. 1‘, sondern sie passt auch nicht in ein zukunftsfähiges Energiesystem.“ Jansen mahnte, dass die Ziele des NRW-Klimaschutzgesetzes durch das Festhalten an der Braunkohle nicht erreicht werden könnten und forderte die schnelle Erarbeitung eines Ausstiegsszenarios. Die Landesregierung sei gefordert, die Braunkohlenpläne an die Klimaschutzziele anzupassen und die Abbaugrenzen zurückzunehmen. Das würde auch weitere Ewigkeitsschäden minimieren helfen. Prof. Christian von Hirschhausen, TU Berlin, wies darauf hin, dass angesichts des „Flops der 'CO2-freien' Kohleverstromung“ (CCS) die Braunkohle mittelfristig inkompatibel mit den Zielen der Energiewende sei. „Hohe Investitionskosten und abnehmende Volllaststunden machen Braunkohlekraftwerke zunehmend unrentabel. Weder der Bau neuer noch die Verlängerung der bestehenden Kraftwerke, z.B. durch umfassenden Retrofit, ist aus ökonomischer oder umweltpolitischer Perspektive sinnvoll. Für NRW wirft diese Analyse auch ein neues Licht auf den Kompromiss, der bezüglich des Tagebaus Garzweiler II gefunden werden muss.“ In diesem Zusammenhang schlug Prof. von Hirschhausen vor, die Autobahn A61 als Ausbaugrenze zu ziehen.


An der Diskussion beteiligte sich auch das Publikum aus Befürwortern und Gegnern der Braunkohle. Dabei wurde abermals deutlich, dass eine Annäherung der Positionen noch nicht in Sicht ist. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Gespräche weitergehen müssen – eine kleine Annäherung der Akteure und ein Auftrag an den KlimaDiskurs.NRW e.V.

 

18. Juli 2013, Düsseldorf

Frischer Wind im Klimaschutz - KlimaDiskurs.NRW e.V. geht an den Start

Der Diskurs über Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen gewinnt an Dynamik. Ab heute widmet sich der KlimaDiskurs.NRW e.V. insbesondere den Interessensgegensätzen beim Klimaschutz im wichtigsten Industrie- und Energieland Deutschlands. Der gemeinnützige Verein, der mit seiner Auftaktveranstaltung KLIMA.SALON heute die Arbeit aufnimmt, bringt künftig gezielt konfliktäre Parteien aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik in Debatten und geschützten Gesprächen zusammen. Damit begleitet er gleichermaßen konstruktiv und kritisch die zentralen klima- und energiepolitischen Prozesse in NRW. Zu den ersten Schwerpunkthemen gehören die Akzeptanz gegenüber Erneuerbarer Energien, die soziale Dimension der Energiewende sowie die zukünftige Rolle der Braunkohle im NRW-Energiemix.

„Mit der Gründung des KlimaDiskurs.NRW haben wir eine bundesweit einzigartige Plattform geschaffen, die Fragen des Klimaschutzes und der Energiewende nicht nur gesellschaftlich breit zu diskutieren, sondern auch Lösungen für Konfliktfälle anzubieten“, so Dirk Jansen, Mitglied des Vorstands. „Klimaschutz muss eine Gemeinschaftsaufgabe sein, um Chancen der ökologischen Modernisierung zu nutzen und den Struktur-wandel zu meistern. Mit dem Klimaschutzgesetz und dem Klimaschutzplan NRW sind schon wichtige Prozesse in Gang gesetzt worden, die es nun auszugestalten gilt“, führt er weiter aus. 

BUND NRW, das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen, die Landes-arbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW, NABU NRW sowie die Verbraucherzentrale NRW initiierten den Verein. Ziel ist es, einen Zusammenschluss von Akteuren aus allen relevanten Sektoren zu bilden. Die Stadtwerke Düsseldorf sind das erste Mitglied aus der Wirtschaft. „Die Herausforderungen des Klimawandels können nur in einem kontinuierlichen Entwicklungs- und vor allem Umsetzungsprozess gelöst werden“, so Thomas Kemper, Generalbevollmächtigter der Stadtwerke Düsseldorf. „Hierfür ist der neue Verein ein wichtiger Baustein“. Im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate möchte der KlimaDiskurs.NRW vernetzen und neue Lösungen in den zum Teil festgefahrenen Klimaschutzdiskussionen entwickeln.

Der KlimaDiskurs.NRW wird von der Stiftung Mercator und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen in gleichen Anteilen mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro gefördert. „Zentrale Akteure unter einem unabhängigen Dach zu bündeln, ist eine große Herausforderung und gleichzeitig  eine große Chance, die Entwicklungen im Klimaschutz in NRW zu beschleunigen“, begründet Dr. Alfred Buß, Vorstandsvorsitzen-der der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die Förderung. Dr. Lars Grotewold von der Stiftung Mercator erläutert: „Wir setzen uns mit einer Reihe von Initiativen für das Gelingen der Energie-wende ein. Im KlimaDiskurs.NRW sehen wir großes Potenzial, Zielkonflikte und Interessenunterschiede konstruktiv zu erörtern und tragfähige Lösungsoptionen für aktiven Klimaschutz mitzugestalten.“

Pressekonferenz

18. Juli 2013, Düsseldorf

Start des KlimaDiskurs.NRW e.V.

Ort:

hotel nikko düsseldorf

Immermannstraße 41

40211 Düsseldorf

Teilnehmer:

Dr. h.c. Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Dr. Lars Grotewold, Leiter Themencluster Klimawandel Stiftung Mercator GmbH

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW e.V./Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

Thomas Kemper, Generalbevollmächtigter Stadtwerke Düsseldorf AG

Thomas Lemken, Geschäfstführer KlimaDiskurs.NRW e.V.