Klimadiskurs NRW

VERANSTALTUNGEN
AKTUELL

KLIMA.SALON

11. Oktober 2016 | Essen

 

PREISWERTEN WOHNRAUM SCHAFFEN UND DAS KLIMA SCHÜTZEN:  NUR EIN SCHEINBARER WIDERSPRUCH?

Nicht erst mit der Debatte um die Novellierung des Energieeinsparrechts bei Gebäuden (u. a. EnEV) ist die energetische Sanierung ein wichtiger und unerlässlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Neben der energetischen Sanierung als zentrales Element dieser Ziele für NRW sind auch der energieeffiziente Wohnungsneubau sowie die dezentrale Erzeugung von regenerativen Energien in Wohn- und Stadtquartieren von großer Bedeutung. Wie aber können nun konkret die klimaschutzpolitischen Ziele von Bund und Land eingehalten werden und zugleich bauliche Verfahren so gestaltet werden, dass sie schneller abzuwickeln sind und Mieter nicht durch die Baukostenentwicklung überfordert werden? Wie kann der soziale Wohnungsbau schnellstmöglich wiederbelebt werden, aber gleichzeitig energetisch anspruchsvoll bleiben?
In Nordrhein-Westfalen haben sich die wichtigsten Akteure aus dem Bereichen Planen, Bauen, Wohnen und Klimaschutz in der GEBÄUDEALLIANZ NRW FÜR KLIMASCHUTZ zusammengeschlossen, um gemeinsam die nordrhein-westfälischen und die nationalen Klimaschutzziele im Bereich Wohnen und Bauen konstruktiv und kritisch zu begleiten.


Mit diesem KLIMA.SALON präsentieren sich die Akteure erstmals öffentlich als GEBÄUDEALLIANZ NRW FÜR KLIMASCHUTZ. Der Diskurs, zu dem wir Sie herzlich einladen, wird durch inhaltliche Statements der Allianz-Mitglieder sowie die Rede von Herrn Staatssekretär Michael von der Mühlen aus dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW eingeleitet. Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion mit Ihnen.


Programm:

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Dr. Heinz Baues (Vorstand KlimaDiskurs.NRW)

 

 

16.10 Uhr

KURZSTATEMENTS AUS DER GEBÄUDEALLIANZ

› Eric Wollesen (Vorstand Architektenkammer NRW)
› Christoph Heemann (Geschäftsführer Ingenieurkammer Bau)
› RA Lutz Pollmann (Hauptgeschäftsführer Baugewerbliche Verbände)
› Josef Tumbrinck (Landesvorsitzender NABU NRW)
› Alexander Rychter (Verbandsdirektor Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen)
› Silke Gottschalk (Geschäftsführerin Deutscher Mieterbund NRW)
› Achim Vanselow (DGB NRW)

 

 

17.00 Uhr

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE LANDESPOLITIK: PREISWERTEN WOHNRAUM SCHAFFEN UND KLIMA SCHÜTZEN

› Michael von der Mühlen (Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen)

 

 

17.30

OFFENE DISKUSSION

Diskussion mit dem Publikum

 

 

18.30

AUSBLICK

Udo Wichert (Vorstand KlimaDiskurs.NRW | Aufsichtsratsvorsitzender Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr)

 

 

18.45

AUSKLANG

bei Snacks und Getränken

Programm und Anmeldung zum Download

Dokument als PDF herunterladen

DEMNÄCHST

KLIMA.WERKSTATT

7. Dezember 2016, Oberhausen

Intermodale Mobilitätskonzepte, ÖPNV und Klimaschutz sind die Themenfelder, denen sich die eintägige Veranstaltung mit Workshops widmen wird. Im Fokus stehen unter anderem Stadwerke und kommunale Unternehmen in Bereich Mobilität.

Die KLIMA.WERKSTATT findet im LVR-Museum in Oberhausen statt und wird etwa von 10.00 bis 17.00 Uhr dauern. Anmeldungen sind mit dem Versand des vollständigen Programms ab Mitte September möglich.

Archiv

KLIMA.SALON

7. September 2016 | Duisburg

 

ENERGIEINTENSIVE UNTERNEHMEN: TEIL DES PROBLEMS

ODER TEIL DER LÖSUNG FÜR EINE GELEINGENDE ENERGIEWENDE UND KLMASCHUTZ IN NRW?

Vom NRW-Klimaschutzplan, über die Pariser UN-Klimakonferenz bis hin zur Debatte um die Neuregelung des Emissionshandelssystem in der EU und den anstehenden politischen Weichenstellungen in NRW: Wo stehen die energieintensiven Industrien heute? Wie betroffen waren und sind die für den Industriestandort NRW wichtigen Branchen und welche innovations- und Anpassungsleistungen wurden begonnen? Sind die Unternehmen vor allem Teil des Problems oder auch Teil der Lösungen für eine gelingende Energiewende im Industriestandort vor Ort und in NRW?

Die energieintensiven Unternehmen sind ein wichtiger Teil der Wertschöpfungskette, auch für erneuerbare Energieträger. Sie liefern damit die Grundstoffe für eine Energiewende made in NRW. Gleichzeitig sind sie als beträchtlicher Verursacher von CO2-Emissionen für einen großen Anteil der Emissionen NRW verantwortlich. Um ihre Standorte – und damit auch Arbeitsplätze – zu halten, haben Bund und Länder auf verschiedenen Ebenen zur Energiekostensenkung für diese Industrien beigetragen. Zusätzlich profitieren die Branchen auch von gesunkenen Energiekosten und haben gleichzeitig begonnen, ihre Energie effizienter zu nutzen und einzusetzen.

In Duisburg werden wichtige Vertreter energieintensiver Unternehmen aus NRW – Stahl, Chemie und Aluminium – den Diskurs um ihren Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende in NRW in einer interessierten Öffentlichkeit führen. Teil dieses Diskurses sind VertreterInnen aus Wissenschaft, NGO und Politik – und nicht zuletzt auch das Publikum vor Ort.

  

Programm (vorläufig):

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Gabriele Poth (Vorstand KlimaDiskurs.NRW | Handwerkskammer Düsseldorf)

16.10 Uhr

STANDPUNKTE

Probleme und Lösungen aus Sicht der Industrie

 Stahl und Technologies: Dr. Hans-Jörn Weddige (thyssenkrupp AG)

Aluminiumindustrie: Heribert Hauck (TRIMET Aluminium SE)

Chemieindustrie: Dr. Hans-Jörg Preisigke (Currenta GmbH & Co OHG)

17.05 Uhr

ANMERKUNGEN

aus Sicht der Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft

Politik: Reiner Priggen (MdL, Bündnis 90/Die Grünen)

Zivilgesellschaft: Dirk Jansen (BUND NRW)

Wissenschaft: Barbara Breitschopf (Fraunhofer-Institut ISI)

17.45

FRAGEN & ERWIDERUNGEN

Lösungswege gemeinsam erörtern

Diskussion mit dem Publikum

18.30

AUSBLICK

Aufgaben für den KlimaDiskurs.NRW

Achim Vanselow (Vorstand KlimaDiskurs.NRW | DGB NRW)

18.45

AUSKLANG

29. Februar 2016 / Turbinenhalle Stadtwerke Düsseldorf

Mit einem für Nordrhein-Westfalen entscheidenden Thema beschäftigt sich unsere große Jahreskonferenz, das KLIMA.FORUM 2016: Strukturwandel und Klimaschutz. Sie wird am 29. Februar von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr stattfinden.

NRW hat trotz eines anhaltenden, tiefgreifenden Strukturwandels eine leistungsfähige Industriestruktur und produziert ein Drittel der Energie in Deutschland. Zugleich hat sich NRW mit einem Klimaschutzgesetz und einem partizipativ entwickelten Klimaschutzplan auf den Weg gemacht, die Energiewende zu einem Erfolg werden zu lassen. Wie kann aus Interessenkonflikten eine positive Entwicklung entstehen, die Innovationen fördert, die soziale Dimension berücksichtigt und Strukturbrüche vermeidet?

In Reden sowie einer Gesprächsrunde mit dem NRW-Umweltminister, Vertretern aus Industrie, Stadtwerken, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft, der Wirtschaftsförderung und einer Diskussion mit dem Publikum widmet sich das KLIMA.FORUM diesem Thema.

Gleichzeitig ist das KLIMA.FORUM auch ein großes Netzwerktreffen wichtiger Akteure unseres Bundeslandes aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Dem Gespräch und Austausch untereinander wird im Anschluss an die Diskussion großzügig Zeit und Raum gelassen.

09.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

durch Achim Vanselow, DGB NRW und Vorstandsmitglied von KlimaDiskurs.NRW

09.10 Uhr

GRUSSWORT

von Dr. Udo Brockmeier, Vorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf AG

09.20 Uhr

GRUSSWORT

von Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf

09.30 Uhr

VORTRAG
Nach dem Pariser Klimagipfel: Wie geht es weiter in NRW?

von Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident Wuppertal-Institut für Klima,Umwelt, Energie GmbH

09.50 Uhr

REDE

von Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Europa, Bundesangelegenheiten und Medien / Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

10.20 Uhr

REDE

von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW

10.50 Uhr

PODIUMSDISKUSSION
STRUKTURWANDEL UND KLIMASCHUTZ

 

  • Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW
  • Bernd Tönjes, Moderator Initiativkreis Ruhr/ Vorstandsvorsitzender RAG AG
  • Dr. Udo Brockmeier, Vorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf AG
  • Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
  • Wolfgang Nettelstroth, stellvertetender Leiter der IG Metall Bezirk NRW
  • Rasmus Beck, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH
  • Klaus Breyer, Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft, Evangelische Kirche von Westfalen
12.15 Uhr

DISKUSSION

...mit Publikum

Moderation: Jürgen Zurheide, WDR

13.00 Uhr

GET-TOGETHER

...mit Mittagsimbiss

Möglichkeit zum Gespräch und Austausch

15:30

Ende des KLIMA.FORUM 2016

 

 

 

 

9. November 2015 / Industriemuseum Alte Zinkfabrik Altenberg, Oberhausen

Wesentliche Aufgaben und Elemente, die zum Erreichen der Energiewende notwendig sind, müssen vor allem auf kommunaler und regionaler Ebene umgesetzt werden.

 

Wichtige Akteure vor Ort sind Stadtwerke. Ohne ihre Mitwirkung kann die Energiewende nicht gelingen. Nicht wenige Stadtwerke befinden sich allerdings in ökonomisch schwierigem Fahrwasser. Welche Zielkonflikte entstehen aus dieser Situation? Liegen die Probleme der Stadtwerke in der Organisation der Energiewende und bei deren politischen Instrumenten? Welchen Anteil haben unternehmerische Entscheidungen der Stadtwerke? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für sie? Welche Rolle nehmen Stadtwerke in der Energiewende ein und an?

 

Diese Fragen will der KlimaDiskurs.NRW e.V. in der KLIMA.WERKSTATT diskutieren. Workshops bieten die Gelegenheit, in drei Handlungsfeldern mithilfe von Berichten aus der Praxis und Impulsvorträgen Möglichkeiten eigenen Handelns – gemeinsam mit kritischen Stakeholdern u. a. aus den Umweltverbänden und der Verbraucherzentrale sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Unternehmen und Verbänden – zu diskutieren.

 

Informationen zur Anreise finden Sie in unserem Einladungsflyer.

 

Programm:

10.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Heinz Baues, Vorstandsmitglied des KlimaDiskurs.NRW e. V.

10.10 Uhr

REDE

von Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW

10.30 Uhr

GESPRÄCHSRUNDE DER ENERGIEMARKT UND DIE STADTWERKE mit

  • Garrelt Duin, Minister
  • Andreas Feicht, Vorsitzender des Verbandes kommunale Unternehmen NRW e.V.
  • Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherzentrale NRW
  • Prof. Dr. Christoph Weber, Professor am Lehrstuhl für Energiewirtschaft der Universität Duisburg-­Essen
11.30 Uhr

DISKUSSION

...mit dem Publikum 
Moderation: Jürgen Zurheide (WDR)

12.30 Uhr

MITTAGSPAUSE

13.15 Uhr

WORKSHOPS - ERSTER BLOCK

 

WORKSHOP 1
Stadtwerke und Wohnungswirtschaft – da geht mehr
Wärmeentwicklungsplan als strategisches Tool
Dr. Susanne Stark, Leiterin Energiewirtschaftliche Projekte, Stadtwerke Düsseldorf
Alexander Dyck, Geschäftsführer der en|wohnen GmbH

 

WORKSHOP 2
Marktchancen für Elektromobilität? – Good­-Practice­-Beispiele
Hartwig Meier, Bereichsleiter Grundsatz­ und Netzplanung, moBiel GmbH
Sören Högel, WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH
Andreas Meyer, WSW mobil GmbH

 

WORKSHOP 3
Das Mantra der Energieeffizienz

Dr. Stefan Thomas, Leiter der Forschungsgruppe Energie­, Verkehrs­- und Klimapolitik, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Thorsten Coß, Geschäftsführer der AVU Serviceplus GmbH

14.45 Uhr

KAFFEEPAUSE

15.15 Uhr

WORKSHOPS - ZWEITER BLOCK

 

WORKSHOP 4
Wege zur klimaneutralen Wärme
Dr. Nicole Röttmer, Geschäftsführerin der The CO-­Firm GmbH
Prof. Dr. Viktor Grinewitschus, Hochschule Ruhr West und EBZ Business School

WORKSHOP 5

Quo vadis Elektromobilität?
Hauke Hinrichs, Technischer Leiter und Prokurist smartlab Innovationsgesellschaft mbH
Reiner Timmreck, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn GmbH
    
WORKSHOP 6
Geschäftsmodell „Energieeffizienz“ – gibt es das?
Torsten Brose, Leiter Produkte und Themen, Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie­ und Wasserverwendung im VKU (ASEW)
Christian Noll, Vorstand Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF)

16.45 Uhr

GET-TOGETHER

 

 

 

 

24. September 2015 / Wissenschaftspark, Gelsenkirchen

»Der KlimaDiskurs.NRW stellt fest, dass der Klimaschutz in NRW auch Jobmotor und Innovationstreiber sein muss. NRW ist ein Industriestandort und soll es auch künftig bleiben.«

 

Diese programmatische Erklärung des Vereins KlimaDiskurs.NRW hebt die eminente Bedeutung von Innovationen für die Erreichung der Klimaschutzziele im Industrieland NRW hervor. Die konkrete Umset­zung wirft allerdings zahlreiche Fragen auf, denen wir im Rahmen dieses KLIMA.SALONs nachgehen wollen:


Für das Erreichen der Klimaschutzziele reichen Umfang und Geschwindigkeit der bisherigen Innovationspraxis voraussichtlich nicht aus. Welche Technologiesprünge sind notwendig?


Es geht nicht um irgendwelche, sondern um die richtigen Innovationen. Wie sollen Entscheidungs­prozesse gestaltet werden, um die Verschwendung von Ressourcen zu verhindern?


Reicht es aus, den technologischen Fortschritt voranzubringen? Ersetzen Innovationen weiter­gehende Maßnahmen und Regulierungen?


Ist das Innovationssystem in NRW für die Heraus­forderungen ausreichend aufgestellt? Wer oder was ist in diesem Prozess die treibende Kraft?


Welche Rolle nehmen Belegschaften, ihre betrieb­lichen Vertretungen und Gewerkschaften ein?

Zur Anmeldung geht es hier. Informationen zur Anreise finden Sie in unserem Einladungsflyer.

 

Programm:

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Juan Cava Marin, Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW und Leiter Unternehmenskommunikation Stadtwerke Düsseldorf AG

16.10 Uhr

REDE

von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

16.30 Uhr

GESPRÄCHSRUNDE mit

  • Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin NRW 
  • Frank Löllgen, Bezirksleiter der IG BCE Nordrhein 
  • Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, Stellvertretender Leiter des Fraunhofer­Instituts für Umwelt­, Sicherheits­ und Energietechnik UMSICHT 
  • Dr. Christoph Sievering, Chairman des europäischen Programms zur Nutzung von CO², Covestro (ehemals BayerMaterialScience)
17.30 Uhr

DISKUSSION

...mit dem Publikum 

18.45 Uhr

RESÜMEE & AUSBLICK

Andrea Arcais, Geschäftsführer KlimaDiskurs.NRW

18.50 Uhr

GET-TOGETHER

Wir führen im Herbst 2015 eine weitere öffentliche Veranstaltungen durch: 


9. NOVEMBER 2015

KLIMA.WERKSTATT
STADTWERKE IN DER ENERGIEWENDE
10.00 – 17.00 UHR
INDUSTRIEMUSEUM ZINKFABRIK, OBERHAUSEN
u.a. mit Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft,
Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW

Vielleicht wollen Sie sich diesen Termine vormerken oder sich sogar bereits jetzt anmelden? Nutzen Sie einfach unser Anmeldeformular.

 

Nach dieser Terminankündigung werden wir zu einem späteren Zeitpunkt eine Einladung mit einem detaillierten Programm versenden.

3. September 2015 / Deutsche Welle, Bonn

Wie die Energiewende zu schaffen ist, hängt zu einem großen Teil von der energetischen Sanierung unserer Gebäude ab. Immerhin macht die Versorgung von Wohngebäuden und gewerblichen Gebäuden durch Heizung und Warmwasser 40 % der Energiebilanz aus.

Der Sinn einer energetischen Sanierung im Bestand wie auch eines energetisch effizienten Neubaus ist offensichtlich. Die Rechnung ist einfach: Effizienz spart Heiz- und Energiekosten und verringert den CO²-Ausstoß.

Nur: Wer trägt die Kosten? Und wie ist die Kluft zwischen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz zu überwinden? In Nordrhein-Westfalen gibt es viele Wohnungen, deren Mieter sich keine hohen Mieten leisten können. Die Fragen rund um Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz haben auch eine soziale Dimension. Welche konstruktiven Lösungen gibt es, die Energiewende zu befördern und die Sozialverträglichkeit herzustellen? Das wollen wir mit Ihnen diskutieren.

 

Zur Anmeldung geht es hier. Informationen zur Anreise finden Sie in unserem Einladungsflyer.

 

Programm:

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Achim Vanselow, Vorstand KlimaDiskurs.NRW (Abteilungsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik, Umwelt-, Verkehrs- und Technologiepolitik des DGB NRW)

16.10 Uhr

IMPULSVORTRAG

»Politikinstrumente für eine sozial gerechte Sanierungsoffensive«

Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW

16.30 Uhr

KOMMENTAR 1

Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW

16.40 Uhr

KOMMENTAR 2

Bernhard von Grünberg MdL, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes NRW 

16.50 Uhr

KOMMENTAR 3

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen

17.00 Uhr

KOMMENTAR 4

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW

17.10 Uhr

DISKUSSION

...unter Einbeziehung des Publikums

18.30 Uhr

ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Andrea Arcais, Geschäftsführer KlimaDiskurs.NRW

18.45 Uhr

GET-TOGETHER

Wir führen im Herbst 2015 zwei weitere öffentliche Veranstaltungen durch: 


24. September 2015
KLIMA.SALON
INDUSTRIE - INNOVATION - KLIMASCHUTZ
16.00 - 19.00 UHR  
WISSENSCHAFTSPARK, GELSENKIRCHEN
u.a. mit Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW

 

Details zum Programm finden Sie im Einladungsflyer.


9. NOVEMBER 2015
KLIMA.WERKSTATT
STADTWERKE IN DER ENERGIEWENDE
10.00 – 17.00 UHR
INDUSTRIEMUSEUM ZINKFABRIK, OBERHAUSEN
u.a. mit Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft,
Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW

Vielleicht wollen Sie sich diese Termine vormerken oder sich sogar bereits jetzt anmelden? Nutzen Sie einfach unser Anmeldeformular.

 

Nach dieser Terminankündigung werden wir zu einem späteren Zeitpunkt Einladungen mit einem detaillierten Programm versenden.

9. März 2015 / Düsseldorf

Nordrhein-Westfalen nimmt als größtes Industrie- und Energieland Deutschlands in der nationalen Klima- und Energiepolitik eine Schlüsselfunktion ein und hat so das Potenzial, Klimaschutz mit dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Industriestandortes zu verbinden.

 

Wie können diese Entwicklungen ohne Strukturbrüche gestaltet werden? Welche Rolle spielen Städte, Gemeinden und deren Stadtwerke in der Energiewende? Was sind die Aufgaben, die auf diesem Weg zu lösen sind, und welche Konflikte müssen bewältigt werden? 

 

Dass diese Fragen mehr sind als Phrasen, beweist die Resonanz im Vorfeld: Schon vor dem offiziellen Anmeldeschluss sind alle Plätze zur Teilnahme am KLIMA.FORUM 2015 vergeben! Gerne setzen wir Sie auf die Warteliste, wenden Sie sich dazu bitte per E-Mail an veranstaltung(at)klimadiskurs-nrw.de.

 

PROGRAMM:

10.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf AG

10.15 Uhr

GRUSSWORT

Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

ERÖFFNUNGSREDEN:

10.30 Uhr

Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

10.50 Uhr

Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW

11.15 Uhr

INDUSTRIESTANDORT, ARBEITSPLÄTZE, KLIMA- UND NATURSCHUTZ: WIE ERGREIFEN WIR DIE CHANCEN, OHNE DIE KONFLIKTE ZU LEUGNEN?

 

Diskussionsrunde mit Publikumsbeteiligung

 

Teilnehmer/-innen:


Dr. Barbara Hendricks
, Bundesumweltministerin
Johannes Remmel, Landesumweltminister
Andreas Meyer-Lauber, Landesvorsitzender DGB NRW
Burkhard Drescher, Initiativkreis Ruhr und Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH
Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW


Moderation: Judith Schulte-Loh, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin/ Journalistin

12.30 Uhr

MITTAGSPAUSE

13.45 Uhr

ENERGIEWENDE OHNE STADTWERKE UND KOMMUNEN?

 

Diskussionsrunde mit Publikumsbeteiligung

 

Teilnehmer/-innen:


Andreas Feicht
, Vorsitzender des Verbandes kommunaler Unternehmen NRW und Vorstandsvorsitzender der WSW Energie & Wasser AG
Thomas Eiskirch MdL, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
Wibke Brems MdL, energie- und klimapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen
Thomas Kufen MdL, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Dietmar Brockes MdL, energie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion
Hanns-Jörg Rohwedder MdL, umweltpolitischer Sprecher der Piraten-Landtagsfraktion

 

Moderation: Judith Schulte-Loh, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin/Journalistin

15.45 Uhr

KAFFEEPAUSE

16.15 Uhr

WAS FÜR EINE INDUSTRIE VERTRÄGT DAS KLIMA? WIE VIEL KLIMASCHUTZ VERTRÄGT DER INDUSTRIESTANDORT?


Diskussionsrunde mit Publikumsbeteiligung


Teilnehmer/-innen:


Dr. Günter Hilken, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Chemischen Industrie NRW und Vorsitzender der Geschäfts führung der Currenta GmbH & Co. OHG  
Dirk Jansen, Geschäftsleiter Umwelt- und Naturschutzpolitik des BUND NRW
Jan Dobertin, Geschäftsführer des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW
Frank Löllgen, Leiter des Landesbezirks Nordrhein der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie
Dr. Stefan Lechtenböhmer, Leiter der Forschungsgruppe »Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen« des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie

 

Moderation: Judith Schulte-Loh, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin/Journalistin

18.00 Uhr

DER DISKURS HAT FOLGEN: LOBBY FÜR GEMEINSAMES HANDELN


Fazit und Ausblick von Dr. Klaus Reuter, Vorstand KlimaDiskurs.NRW und Geschäftsführer der LAG 21 NRW

Ab 18.15 Uhr

FRÜHJAHRSEMPFANG

 

Wir laden Sie herzlich zum FRÜHJAHRSEMPFANG des KlimaDiskurs.NRW ein. Lassen Sie mit uns und vielen interessanten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Referentinnen und Referenten den Tag Revue passieren. Knüpfen Sie neue und pflegen Sie bestehende Kontakte in entspannter Atmosphäre.

 

Begrüßung durch Dr. Klaus Reuter, Vorstand KlimaDiskurs.NRW und Geschäftsführer der LAG 21 NRW

 

Eröffnung durch Dr. Alfred Buß, ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Durch das Programm führt Andrea Arcais, Geschäftsführer des KlimaDiskurs.NRW e.V.

 

 

30. Oktober 2014 / Düsseldorf

Die deutsche Bundesregierung hat in ihrem Energiekonzept das Ziel gesetzt, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand vorzuweisen. Hierfür ist eine Verdopplung der energetischen Sanierungsrate von jährlich etwa 1 % auf 2 % erforderlich. Allerdings ist dieses Ziel noch lange nicht in Sicht. Allein in Nordrhein-Westfalen entsprechen rund zwei Drittel der Gebäude noch nicht den energetischen Anforderungen und die Skepsis ist vor allem bei Eigentümern und Mietern groß. Lösungsansätze, die im Rahmen eines Workshops bei der KLIMA.WERKSTATT in 2013 diskutiert wurden, umfassten insbesondere den Aspekt des innovativen und intensiveren Austauschs und neuer Kooperationen auf Landes-, regionaler und kommunaler Ebene.


Das ist der Anknüpfungspunkt dieser KLIMA.WERKSTATT. Ziel war es, die technische und finanzielle Machbarkeit der energetischen Gebäudesanierung zu diskutieren und dabei den Fokus auf Lösungsansätze zu legen, die alle relevanten Akteursgruppen miteinbeziehen und neue Netzwerke sowie Kooperationen mitdenken.  

 

PROGRAMM:

09.15 Uhr

BEGRÜSSUNG

Ulrike Schell, Vorstand KlimaDiskurs.NRW e.V. / Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW e.V.

09.30 Uhr

GRUSSWORT

Mike Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

10.00 Uhr

BLICK AUS BERLIN: ZWISCHEN LUXUSSANIERUNG UND GEBÄUDEALLIANZ

Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes e.V.

10.30 Uhr

ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG IM KLIMASCHUTZPLAN

Werner Lechner, Referatsleiter im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

11.00 Uhr

KAFFEEPAUSE

11.30 Uhr

WORKSHOPS - ERSTER BLOCK

 

WORKSHOP I

Vermieter und Mieter –  Was geht gemeinsam jenseits von Gentrifizierung?

Alexander Rychter, Direktor beim Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.
Bernhard "Felix" von Grünberg, MdL, Vorsitzender des Deutschen Mieterbundes Nordrhein-Westfalen e.V.
Moderation: Jürgen Döschner, WDR Wirtschaftsredaktion (angefragt)


WORKSHOP II

Architektur und Handwerk: Energetische Gebäudesanierung in Entwurf und Realisierung   

Dirk Schön, Mitarbeiter im Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf
Michael Arns, Vizepräsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Moderation: Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW e.V.

12.45 Uhr

MITTAGSPAUSE

13.30 Uhr

WORKSHOPS - ZWEITER BLOCK

 

WORKSHOP III

Mit Netzwerken vorankommen: Energetische Sanierung von Altbau

Lale Kücük, Mitarbeiterin im Projekt „altbau neu“ der EnergieAgentur.NRW
Michael Stephan, Geschäftsführer altbau plus der Stadt Aachen
Moderation: Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW e.V.

 

WORKSHOP IV

Erneuerbare Energien in der Gebäudesanierung – Chancen und Hemmnisse des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG)

Jan Steinbach, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Klimapolitik und Energiemärkte am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Werner Lechner, Referatsleiter im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Moderation: Jürgen Döschner, WDR Wirtschaftsredaktion (angefragt)

15.00 Uhr

KAFFEEPAUSE

15.15 Uhr

WISSENSCHAFTLICHE UND ZIVILGESELLSCHAFTLICHE EINORDNUNG

Dr. Immanuel Stieß, Leiter des Forschungsschwerpunktes Energie und Klimaschutz im Alltag am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) gGmbH
und 
Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW e.V. / Vorstand des KlimaDiskurs.NRW e.V.
im Gespräch mit
Andrea Arcais, Geschäftsführer des KlimaDiskurs.NRW e.V.

16.00 Uhr

ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

Josef Tumbrinck, Vorstand des KlimaDiskurs.NRW e.V. / Landesvorsitzender des NABU NRW e.V.

16.15 Uhr

GET TOGETHER

Durch das Programm führte Andrea Arcais, Geschäftsführer des KlimaDiskurs.NRW e.V.

 

 

25. September 2014 / Gelsenkirchen

Klimawandel und Energiewende stellen Kommunen vor Herausforderungen, bei denen unweigerlich auch soziale Fragestellungen ins Blickfeld rücken. Die Preise für Strom- und Wärmeversorgung sowie für Mobilität steigen stetig. Energetische Gebäudesanierungen können in der Folge höherer Mieten zu einer Verdrängung von MieterInnen führen. Insbesondere in Stadtteilen mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Haushalten stellt sich die Frage, ob die Verteilung von Lasten und Chancen der Energiewende gerecht ist. Ziel dieses KLIMA.SALONs war es, die soziale Dimension der Energiewende und insbesondere die spezifischen Herausforderungen für Quartiere zu beleuchten. Es wurden Beispiele und Ansätze vorgestellt, wie einer sozialen Ausgrenzung entgegenwirkt und zugleich zum Gelingen der Energiewende beigetragen werden kann.

 

PROGRAMM:

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Dr. Klaus Reuter, Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V. / Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.

16.10 Uhr

GRUSSWORT

Werner Wöll, Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen

16.20 Uhr

ENERGIEWENDE. ABER FAIR! WIE SICH DIE ENERGIEZUKUNFT SOZIAL TRAGFÄHIG GESTALTEN LÄSST.

Dr. Michael Kopatz, Projektleiter der Forschungsgruppe Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

16.50 Uhr

KOMMENTAR I
Quartiersentwicklung als Beitrag für eine sozial gerechtere Energiewende?

Andreas Mucke, Geschäftsführer des Büros für Quartierentwicklung der Wuppertaler Quartierentwicklungs GmbH

17.05 Uhr

KOMMENTAR II
Großbaustelle Quartier: Die Rolle von Caring Communities

Christiane Grabe, Mitarbeiterin beim Evangelischen Zentrum für Quartiersentwicklung

17.20 Uhr

KOMMENTAR III
Erfahrungen aus Dortmund: Das Energieeffizienzquartier Unionviertel

Dr. Monika Hirsch, Projektleiterin des Energieeffizienzquartiers der Stadt Dortmund

17.35 Uhr

PODIUMS- UND PUBLIKUMSDISKUSSION

Alle ReferentInnen

Durch das Programm führte Judith Schulte-Loh, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin / Journalistin

28. August 2014 / Düsseldorf

Die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein erklärtes Ziel klimapolitischer Maßnahmen im Verkehrssektor, nicht zuletzt aufgrund der ökologischen Überlegenheit von Letzterem hinsichtlich der Pro-Kopf-Emissionen. Die Ausweitung des ÖPNV ist jedoch nur mit einer angemessenen Finanzierung in die Verkehre sowie in die Infrastruktur zu leisten.


Inwieweit ist eine massive Steigerung der Fahrgastzahlen im ÖPNV mit den derzeitigen infrastrukturellen Kapazitäten zu realisieren? Wie können öffentliche Gelder nicht nur zum Erhalt des Status Quo, sondern zum massiven Ausbau zur Verfügung gestellt werden? Wie teuer darf ein qualitativer ÖPNV für den Nutzer sein? Was wird mit Blick auf den Klimaschutz und auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erwartet?


In dem ersten KLIMA.SALON zum Thema „Mobilität“ befassen sich zentrale Akteure mit der Zukunft des ÖPNV in Nordrhein-Westfalen und diskutieren unter anderem zu den genannten Fragen. 

 

PROGRAMM:

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Ulrike Schell, Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V. / Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale NRW e.V.

16.10 Uhr

DIE FINANZIERUNG EINER VERKEHRSWENDE – GRUNDÜBERLEGUNGEN ZUM FINANZBEDARF UND INNOVATIVEN FINANZIERUNGSMETHODEN

Prof. Dr. Heiner Monheim, Inhaber raumkom - Institut für Raumentwicklung und Kommunikation

16.35 Uhr

KOMMENTAR I:

Einschätzung aus Sicht der Verkehrsunternehmen

Volker Wente, Geschäftsführer Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

16.50 Uhr

KOMMENTAR II:

Einschätzung aus Sicht der Verkehrsverbünde

Till Ponath, Leiter Marketing Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR

17.05 Uhr

KOMMENTAR III:

Einschätzung aus Sicht der Zivilgesellschaft

Michael Adler, Chefredakteur der Zeitschrift "fairkehr" 

17.20 Uhr

PAUSE

17.40 Uhr

INTERVIEW: "Mobilität von morgen"

Ursula Mense, Journalistin

im Gespräch mit

Martin Randelhoff, Herausgeber und Gründer des Blogs "Zukunft Mobilität"

17.50 Uhr

PUBLIKUMSDISKUSSION

Alle Referenten

Moderation: Ursula Mense, Journalistin

19.00 Uhr

GET TOGETHER

03. Juli 2014 / Düsseldorf

Der deutsche Strommarkt befindet sich durch die Energiewende und die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Umbruch. Die Herausforderung bleibt, Klima- und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit unter einen Hut zu bringen. Wie wird bzw. sollte ein zukünftiges Strommarktdesign aussehen? Wird ein Kapazitätsmarkt benötigt und wenn ja, welches sind die systemtragenden Kraftwerke?


In diesem KLIMA.SALON wurde diskutiert, welche Auswirkungen die beschlossene EEG-Novelle auf den Kraftwerkspark NRW hat, welche Rahmenbedingungen für einen Strommarkt von Morgen notwendig sind und wie Unternehmen auf den veränderten Energiemarkt reagieren. Der Fokus lag dabei auf der Diskussion um einen Kapazitätsmarkt.
 

PROGRAMM:

16.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Klaus Breyer, Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V. / Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen

16.10 Uhr

POLITISCHE EINORDUNG

Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz des Landes NRW

16.30 Uhr

WISSENSCHAFTLICHE EINORDNUNG

Dr. Sven Bode, Head of Research arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik

16.50 Uhr

KOMMENTAR I:

Deutschland braucht die Integration von fluktuierenden und flexiblen Energien!

Dr. Werner Neumann, Sprecher des Arbeitskreis Energie / wissenschaftlicher Beirat Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

17.05 Uhr

KOMMENTAR II: 

Wie weiter mit dem konventionellen Kraftwerkspark? Eine Einschätzung der Energiebranche

Andreas Kuhlmann, Geschäftsbereichsleiter Strategie & Politik BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

17.20 Uhr

PODIUMS- UND PUBLIKUMSDISKUSSION

Moderation: Jürgen Döschner, WDR Wirtschaftsredaktion

18.45 Uhr

GET TOGETHER

Durch das Programm führte Alice Berger, kommissarische Geschäftsführerin

KlimaDiskurs.NRW e.V.

27. März 2014 / Düsseldorf

Der Ausbau der Fernwärme ist ein unverzichtbarer Baustein für eine effiziente Energieversorgung in der Zukunft. Grund hierfür ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme durch die Nutzung von KWK-Anlagen, die eine hohe Energieausbeute mit sich bringt. Ganzheitlich ökologisch sinnvoll erscheint Fernwärme allerdings nur, wenn ihre Erzeugung hauptsächlich auf Erneuerbaren Energien und auf ohnehin anfallender industrieller Abwärme beruht. 

 

Im Vergleich zum liberalisierten Strom- und Gasmarkt hinkt der Fernwärmemarkt hinsichtlich Wettbewerb, Preistransparenz und Netzneutralität hinterher: Erzeugung und Netzbetrieb liegen häufig in einer Hand, ein Anbieterwechsel ist für Fernwärmekunden oft nicht möglich. Darüber hinaus ist auch der Wechsel auf einen alternativen Energieträger, z.B. Gas, für einen Kunden ausgeschlossen, wenn in der Kommune Anschluss- und Benutzungsvorgaben für die Fernwärme bestehen. Vor diesem Hintergrund spricht das Bundeskartellamt vom „gefangenen" Kunden. 

 

Aus Sicht des Verbraucherschutzes bedarf es einer starken hoheitlichen Regulierung sowie einer transparenten Kostengenese. Wünschenswert seien eine Preisaufsicht für die Wärmebereitstellung, eine Netzaufsicht für die veranschlagten Netzkosten sowie eine transparente Rechnung, erstellt nach einem einheitlichen Standard. Auch fehlten verbindliche Standards, nach denen die Klimabilanz von Fernwärme beurteilt werden könne. Die Netze seien vielfach alles andere als ein Hort der Energieeffizienz: Energieverluste in den Netzen würden von den Betreibern toleriert, schließlich zahle am Ende der Kunde.  

 

PROGRAMM:

16.30 Uhr

BEGRÜSSUNG

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

16.40 Uhr

POTENZIALE DER FERNWÄRME FÜR DIE ENERGIEWENDE

Dr. Matthias Sandrock, Geschäftsführer HIR Hamburg Institut Research gGmbH

17.00 Uhr

ENERGIEEFFIZIENZ VERSUS FERNWÄRMENETZE

Prof. Dr. Dieter Wolff, Professor im Fachbereich Versorgungstechnik Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften

17.20 Uhr

KOMMENTAR I:

Wie wichtig ist Fernwärme für NRW?  

Udo Wichert, Sprecher der Geschäftsführung STEAG Fernwärme GmbH

17.35 Uhr

KOMMENTAR II: 

Kontrolle und Transparenz: Fernwärme, ein Stiefkind des Verbraucherschutzes

Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie Verbraucherzentrale NRW e.V. 

17.50 Uhr

PODIUMS- UND PUBLIKUMSDISKUSSION

Dr. Matthias Sandrock

Prof. Dr. Dieter Wolff 

Udo Wichert

Udo Sieverding 

Moderation: Jürgen Zurheide, Journalist und Moderator

19.00 Uhr

IMBISS UND AUSKLANG

 

 

 

30. Januar 2014 / Düsseldorf

Auf verschiedenen Ebenen des politischen Systems ist die Klimapolitik in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Politikfeld geworden. Die Arena, in der Klimapolitik, Klimakonflikte, Klimaschutz und Klimaanpassung heute ausgetragen bzw. umgesetzt werden, wird dadurch immer unübersichtlicher. Klima- und Energie sind internationale Themen aber auch Schwerpunktthemen in der EU und Deutschland. Auf Landesebene brachte Nordrhein-Westfalen (NRW) 2011 das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Klimazielen auf den Weg und auch auf kommunaler Ebene gibt es mehr und mehr Klimaschutzkonzepte.

 

Klimapolitik lässt sich sicherlich als eine Form von Multi-Level-Governance beschreiben. Häufig gilt es hier, dicke Bretter im Spagat der Ebenen zu bohren – die schwarz-roten Koalitionsverhandlungen zur künftigen Energiepolitik in Berlin und die sich anschließende Diskussion in NRW aber auch die Debatte um den europäischen Emissionshandel sind deutliche Belege dafür.


Vor diesem Hintergrund beleuchtet das KLIMA.FORUM die wechselseitigen Einflüsse der Klimapolitik im Mehrebenensystem und begibt sich auf die Suche nach notwendigen Verbesserungen der strukturellen und prozessualen Bedingungen auf den jeweiligen Ebenen sowie deren Vernetzung. Unter anderem folgende Fragen sollen diskutiert werden: Wie effektiv stellt sich das derzeitige Klima-Instrumentarium auf EU- und Bundesebene dar? Ist ein Nationaler Klimaschutzplan nach dem Vorbild NRWs ein wirkungsvoller Lösungsansatz? Wie sieht aus Perspektive der Wirtschaft eine gerechte Verteilung der Klimaschutzlasten aus? Welche Rollen spielen die Akteure wie NGOs, transnationale Protestbewegungen, Gewerkschaften, Industrieverbände, Umwelt- und Entwicklungsverbände oder Kirchen im Rahmen der Klimapolitik? Welche Akteure/Akteurskonstellationen können die Klimapolitik positiv beeinflussen? Bedarf es vielleicht neuer, unkonventioneller Beteiligungsformen?


Das KLIMA.FORUM ist als öffentlichkeitswirksames Netzwerktreffen konzipiert. Es eröffnet den Mitgliedern, Partnern und befreundeten Akteuren den direkten, persönlichen Austausch und regt Diskussionen mit Experten an.

 

PROGRAMM:

Moderation:

Judith Schulte-Loh, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin / Journalistin

09.30 Uhr

KLIMA IM DISKURS

Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

09.35 Uhr

KEYNOTE

Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

09.55 Uhr

EINFÜHRUNG: INTERNATIONALE KLIMAPOLITIK IN DER TRANSFORMATION

Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

FOKUS: POLITIK

10.15 Uhr

KLIMAPOLITIK IN DER EUROPÄISCHEN UNION - ZERTIFIKATEHANDEL AUF DEM PRÜFSTAND

Dr. Artur Runge-Metzger, Direktor für Klimastrategien und Internationales Generaldirektion Klimapolitik der Europäischen Kommission

10.35 Uhr

DEUTSCHLANDS VORREITERROLLE IN DER KLIMAPOLITIK: QUO VADIS?

Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende

10.55 Uhr

NORDRHEIN-WESTFALEN: KLIMASCHUTZ IN DER ZWICKMÜHLE FÖDERALER STRUKTUREN

Peter Knitsch, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

11.15 Uhr

VORREITER ODER ERFÜLLUNGSGEHILFE? KLIMAPOLITIK IN DEN KOMMUNEN

Simone Raskob, Beigeordnete für Umwelt und Bauen Stadt Essen

11.35 Uhr

PUBLIKUMSDISKUSSION

Moderation: Michael Kuhndt, Leiter Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH

12.00 Uhr

KAFFEEPAUSE

FOKUS: WIRTSCHAFT

12.15 Uhr

AKTION ODER REAKTION? DEUTSCHE UNTERNEHMEN IM EUROPÄISCHEN KLIMASCHUTZ

Dr. Mahammad Mahammadzadeh, Senior Economist Kompetenzfeld Umwelt, Energie, Ressourcen Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

12.30 Uhr

 

DEZENTRALE ENERGIEVERSORGUNG AM BEISPIEL DER METROPOLREGION RHEINLAND

Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Düsseldorf AG

12.45 Uhr

„THERE ARE NO JOBS ON AN DEAD PLANET“ – GEWERKSCHAFTEN UND KLIMAPOLITIK

Achim Vanselow, Wirtschafts- und Strukturpolitik/Umwelt-, Verkehrs- und Technologiepolitik DGB Nordrhein-Westfalen

13.00 Uhr

PUBLIKUMSDISKUSSION

Moderation: Dr. Udo Westermann, Geschäftsführer future e.V.

13.30 Uhr

MITTAGSPAUSE

FOKUS: ZIVILGESELLSCHAFT

14.30 Uhr

GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN VON NGOs IN DER KLIMAPOLITIK VON KOMMUNE BIS EU

Jürgen Maier, Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung

14.45 Uhr

PARTIZIPATION ALS BASIS EFFEKTIVER KLIMAPOLITIK?

Carsten Rothballer, Klimareferent ICLEI Europasekretariat

15.00 Uhr

EIN ZIEL, VIELE WEGE: BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT VOM LOKALEN BIS GLOBALEN KLIMASCHUTZ

Prof. Dr. Felix Ekardt, Leiter Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik (FNK) 

15.15 Uhr

PUBLIKUMSDISKUSSION

Moderation: Judith Schulte-Loh, Hörfunk- und Fernsehmoderatorin / Journalistin

15.45 Uhr

KAFFEEPAUSE

16.15 Uhr

 

KLIMAPOLITIK NEU DENKEN

Rainer Steffens, Leiter Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union

 

im Gespräch mit:

 

Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale NRW e.V. / Mitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

 

PUBLIKUMSDISKUSSION

17.00 Uhr

DER RAHMEN FÜR DIE ENERGIE- UND KLIMAPOLITIK BIS 2030

Günther H. Oettinger, Kommissar für Energie Europäische Kommission  

17.45 Uhr

AUSKLANG

 

 

 

3. Dezember 2013 / Wuppertal

Um das von der Europäischen Union beschlossene Ziel zu erreichen, Klimagase bis 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren, brauche es eine große Transformation hin zu klimafreundlichen Technologien und Produkten in allen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft. Klimaschutz kann zu einem Wirtschaftsmotor werden. Wer in den ökologischen Umbau der Wirtschaft investiere, werde auch bei hohen Energie- und CO2-Preisen und knappen Rohstoffen entscheidende Wettbewerbsvorteile haben – so das Fazit von einschlägigen Studien.


Auch in der Wirtschaft setzt sich verstärkt die Erkenntnis durch, dass sich Investitionen in nachhaltige Konzepte unternehmerisch bezahlt machen. Doch lässt sich der ökonomische Nutzen von beispielsweise klimafreundlichen Lösungen wirklich immer quantifizieren? Woran ist zu erkennen, ob nachhaltige Konzepte Wirtschaftsmotor oder vielleicht eher Kostentreiber sind? Welche Kennzahlen bedarf es, um eine Investition in nachhaltige Konzepte auch als ökonomische verantwortbar zu rechtfertigen?

 

PROGRAMM:

Moderation:

Dr. Brigitte Biermann, Geschäftsführerin triple innova GmbH

13.00 Uhr

LUNCH

13.45 Uhr

BEGRÜSSUNG

Thomas Lemken, Geschäftsführer KlimaDiskurs.NRW e.V.

13.55 Uhr

KLIMASCHUTZ- UND UMWELTTECHNOLOGIEN IN UNTERNEHMEN

Prof. Dr. Joachim M. Marzinkowski, Leiter des Fachgebiets Sicherheitstechnik/Umweltchemie Bergische Universität Wuppertal

14.15 Uhr

INNOVATIONEN FÜR KLIMASCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG

INTERVIEW

Dr. Manuela Tennikat, Sustainability Management WILO SE
Axel Vaßen, Head of Public Affairs International LANXESS AG
Das Interview führt: Dr. Brigitte Biermann

 

 

14.45 Uhr

KLIMASCHUTZ: POTENZIAL FÜR UNTERNEHMEN?

Klaus Zimmermann, Geschäftsführer der Abteilung Industrie, Innovation und Umweltschutz IHK Düsseldorf

15.00 Uhr

WACHSTUM, BESCHÄFTIGUNG UND KLIMASCHUTZ – EIN WIDERSPRUCH?

Hans Georg Diekmann, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Ardagh Glass GmbH

15.15 Uhr

KLIMASCHUTZ: INNOVATIONSMOTOR ODER KOSTENREIBER UND JOBKILLER?

PODIUMSDISKUSSION

Hans Georg Diekmann
Prof. Dr. Joachim Marzinkowski
Dr. Manuela Tennikat
Axel Vaßen
Klaus Zimmermann

16.00 Uhr

AUSKLANG

25. November 2013 / Düsseldorf

Die Braunkohle spaltet das Land. Derzeit steht sie insbesondere mit Blick auf die Versorgungssicherheit im Kontext der Energiewende im Fokus. Die einen sehen in der Braunkohle die Alternative zur Atomenergie und Brückentechnologie ins Zeitalter der Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien. Für die anderen ist die Braunkohle der „Klimakiller Nr. 1“ und großes Hindernis der Energiewende.

 

In dem KLIMA.SALON befassen sich zentrale Akteure mit dem energiewirtschaftlichen Spannungsfeld zwischen der deutschen Braunkohle und dem weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien. Fragen sind u.a.: Wie stellt sich die aktuelle Situation um den Energiemix der Zukunft und die momentan starke Stellung der Braunkohle insbesondere vor dem Hintergrund dar, dass die Klimaschutzziele nur mit einer „drastischen Reduzierung“ des Anteils der Braunkohle erreichbar sind? Welche Rolle spielen hier das Klimaschutzgesetz und der Klimaschutzplan in NRW? Wie passt die Braunkohle zu den landesplanerischen Zielen  eines vorrangigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien, der Erhöhung der Energieeffizienz und der sparsamen Energienutzung? Sind Braunkohlenkraftwerke überhaupt geeignet, die Erneuerbaren Energien vorrübergehend sinnvoll zu ergänzen?

 

Der Diskurs beleuchtet den Status der Braunkohle in Zeiten der Energiewende auch vor dem Hintergrund der für den im Herbst erwarteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Garzweiler II und weiterer aktueller Planverfahren.

 

PROGRAMM:

18.00 Uhr

BEGRÜSSUNG

Klaus Breyer, Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V. / Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) der evangelischen Kirche von Westfalen

18.10 Uhr

DIE BRAUNKOHLE IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN KLIMASCHUTZ UND VERSORGUNGSSICHERHEIT

Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk

18.20 Uhr

DIE ZUKUNFT DER BRAUNKOHLE IN DEUTSCHLAND IM RAHMEN DER ENERGIEWENDE

Prof. Dr. Christian von Hirschhausen, Forschungsdirektor für Internationale Infrastrukturpolitik und Industrieökonomie Technische Universität Berlin

18.50 Uhr

KOMMENTAR I

Dr. Hans-Wilhelm Schiffer, Leiter Allgemeine Wirtschaftspolitik/Wissenschaft  RWE AG

19.00 Uhr

KOMMENTAR II

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

19.10 Uhr

PODIUMSDISKUSSION

Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk

Prof. Dr. Christian von Hirschhausen, Forschungsdirektor für Internationale Infrastrukturpolitik und Industrieökonomie Technische Universität Berlin

Dr. Hans-Wilhelm Schiffer, Leiter Allgemeine Wirtschaftspolitik/Wissenschaft RWE AG

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

20.00 Uhr

BUFFET UND INFORMELLER AUSKLANG

Moderation:

Jürgen Döschner, WDR Wirtschaftsredaktion Hörfunk

10. September 2013 / Düsseldorf

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 beschloss die deutsche Politik im Rekordtempo den Ausstieg aus der Atomenergie. Die meisten Bürgerinnen und Bürger unterstützten die rasche Energiewende, die sie jetzt im Geldbeutel zu spüren bekommen. Gleichzeitig sehen die deutschen Unternehmen durch die zusätzlichen Belastungen ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Um Akzeptanz, soziale Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit der Energiewende unter einen Hut zu bringen, sind vermehrt Anstrengungen notwendig, die Lasten auf möglichst viele Schultern gerecht zu verteilen.

 

Diskutieren Sie mit uns unter anderem zu folgenden Fragen: Wie wirkt sich die Energiewende auf die Unternehmen aus, wie auf die Verbraucher? Welche Rolle kommt den Kommunen zu? Wie lässt sich die Energiewende sozial verträglich sowie ökologisch und ökonomisch vertretbar gestalten? Welche Voraussetzungen und politische Maßnahmen müssen für eine gesellschaftlich gerechte Umsetzung der Energiewende geschaffen werden?

 

Die KLIMA.WERKSTATT bietet neben interessanten Diskussionsbeiträgen verschiedene Workshops zu inhaltlichen Themenfeldern der Energiewende und lädt zur gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen und Handlungswegen ein.

 

 

PROGRAMM:

Durch das Programm führt Sie Dr. Martin Birke.

09.30 Uhr

BEGRÜSSUNG

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

09.40 Uhr

KEYNOTE: GERECHTE LASTENVERTEILUNG FÜR DIE ENERGIEWENDE

Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Geschäftsführender Direktor Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln

10.15 Uhr

KOMMENTAR I: FINANZIERUNG DER ENERGIEWENDE AUS VERBRAUCHERSICHT

Klaus Müller, Vorstand Verbraucherzentrale NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

 

KOMMENTAR II: FINANZIERUNG DER ENERGIEWENDE AUS SICHT DER WIRTSCHAFT

Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.

11.15 Uhr

KAFFEEPAUSE

11.40 Uhr

SPEED INNOVATION: DIE FÜNF WORKSHOPS STELLEN SICH VOR

Moderatorinnen und Moderatoren der Workshops am Nachmittag

13.00 Uhr

MITTAGSPAUSE

14.00 Uhr

WORKSHOPS

 

WORKSHOP I: ENERGIEMARKTDESIGN 2.0 - EEG ALS AUSLAUFMODELL ODER LEITINSTRUMENT DER ENERGIEWENDE?

Dr. Werner Fuchs, Geschäftsführer Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e.V.

Sascha Samadi, wissenschaftlicher Mitarbeiter Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Ralf Zischke, Geschäftsführer Grünwerke GmbH

Moderation: Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie Verbraucherzentrale NRW e.V.

 

WORKSHOP II: ENERGIEWENDE IN DEN KOMMUNEN

Kai Lipsius, Leiter Stabstelle Klimaschutz Stadt Essen

Ulrike Vorwerk, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Umwelt Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) gGmbH

Moderation: Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

 

WORKSHOP III: DEUTSCHLAND IM DÄMMWAHN? ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG AUF DEM PRÜFSTAND 

Lale Küçük, Projektmanagerin EnergieAgentur.NRW

Moderation: Manfred Rauschen, Geschäftsführender Gesellschafter Öko-Zentrum NRW GmbH

 

WORKSHOP IV: ENERGIEWENDE - SOZIAL FAIRANTWORTLICH

Stephanie Kosbab, Juristin Schuldenfragen Verbraucherzentrale NRW e.V.

Andreas Mucke, WSW Energie & Wasser AG

Moderation: Dr. Judith Kuhn, Referentin für Klima- und Energiepolitik Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen

 

WORKSHOP V: ENERGIEWENDE IN UNTERNEHMEN - ERFOLGSFAKTOR INNOVATION

Christian Lehmann, Umweltbeauftragter Muckenhaupt & Nusselt GmbH & Co. KG

Michael Niemczyk, Projektleiter Umweltgerechte Produktgestaltung Effizienz-Agentur NRW

Moderation: Thomas Lemken, Geschäftsführer KlimaDiskurs.NRW e.V.

16.15 Uhr

KAFFEEPAUSE

16.45 Uhr

ZUSAMMENFASSUNG UNS AUSBLICK

Dr. Martin Birke, re:cognito Köln

17.15 Uhr

SCHLUSSWORT

Thomas Lemken, Geschäftsführer KlimaDiskurs.NRW e.V.

17.30 Uhr

AUSKLANG

18. Juli 2013 / Düsseldorf

KLIMA.SALON

Nicht vor meiner Haustür

Die Paradoxe Akzeptanz Erneuerbarer Energien

 

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Wie entsteht Akzeptanz für Erneuerbare Energien? Was schränkt sie ein, was fördert sie? Inwieweit können drohende Akzeptanzkonflikte frühzeitig erkannt und diesen planerisch und kommunikativ begegnet werden? Der erste KLIMA.SALON widmet sich u.a. diesen Fragen mit dem Ziel, ein besseres Verständnis von Erfolgsfaktoren und Hindernissen für den Ausbau Erneuerbarer Energien in NRW zu erhalten.

  

Programm:

11.00 Uhr

PRESSEKONFERENZ

Dr. h.c. Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Dr. Lars Grotewold, Leiter Themencluster Klimawandel Stiftung Mercator GmbH

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW e.V. / Vorstandsmitglied KlimaDiskurs.NRW e.V.

Thomas Kemper, Generalbevollmächtigter Stadtwerke Düsseldorf AG

Thomas Lemken, Geschäftsführer KlimaDiskurs.NRW e.V.

11.40 Uhr

GET-TOGETHER

12.00 Uhr

KLIMA.SALON

 

GRUSSWORT

Dr. h.c. Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Dr. Lars Grotewold, Leiter Themencluster Klimawandel Stiftung Mercator GmbH

 

VORSTELLUNG KLIMADISKURS.NRW

Klaus Breyer, Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft

 

EINFÜHRUNG 

Sebastian Sladek, Geschäftsführer Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH

 

GEGENÜBERSTELLUNG

Jan Dobertin, Geschäftsführer Landesverband Erneuerbare Energien e.V.

Mark vom Hofe, Vorstandsvorsitzender Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.

 

DISKUSSION 

Sebastian Sladek

Jan Dobertin 

Mark vom Hofe, Vorstandsvorsitzender Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V.

Thomas Kemper, Generalbevollmächtigter Stadtwerke Düsseldorf AG

Dieter Merschjohann, Bürgermeister Stadt Lichtenau

Moderation: Klaus Müller, Vorstand Verbraucherzentrale NRW e.V.

13.45 Uhr

BUFFET UND INFORMELLER AUSKLANG